Ich versuche wiederum, meine Reise ein wenig zu kommentieren und mit dem einen oder anderen Bild zu untermalen.
Da nichts Wichtiges dazwischen gekommen war machte ich mich also am 22. Februar wieder auf die „Socken“.
Nachdem ich von Dunkerque nach Dover überschiffte fuhr ich, wie fast erwartet oft im Regen, im Süden in Richtung Westen. Natürlich musste ich einen leichten Haken schlagen, damit ich das Stonehenge-Monument bei bestem Wetter in Natura betrachten konnte; wirklich sehr faszinierend … auch der Zutritts-Preis.
Als nächstes Ziel fasste ich das Örtchen „Sennen Cove“ am äussersten unteren Ende, Land’s End, von England ins Auge. Das Wetter spielte nur teilweise mit als ich danach über Tintagel und weiteren kleinen Örtchen bis nach Liverpool weiterreiste. Hier musste ich natürlich wieder einmal den legendären „Cavern Club“ besuchen. Nach wie vor wird täglich Live-Musik ab 11:15 a.m. geboten; hauptsächlich Beatles-Songs durch mehr oder auch weniger talentierte Musiker …
Die Weiterfahrt führte mich danach mit Zwischenhalt ins ehemalige „Heirat“-Örtchen Gretna Green; die älteren Semester kennen die entsprechende Geschichte hinter dieser kleinen Ortschaft.
Danach ging’s weiter nach Stranraer; dabei habe ich vorgängig wettertechnisch ein wenig gepokert und so konnte ich der „Mull of Galloway“ bei schönstem aber sehr windigen Wetter einen vormittäglichen Besuch abstatten.
Auf der A77 ging’s dann weiter gegen Norden bis nach Wemyss Bay; da enterte ich wieder mal eine Fähre, diesmal auf die kleine Insel Bute. Anderntags mit dem Schiffchen von Portavadie nach Tarbert nicht weit von Campbeltown und der Mull of Kintyre.
Nun ging es wieder zurück in Richtung Tarbert und über die A828 (A82) über Fort Augustus bis ans Loch Ness mit Nächtigung in Drumnadrochit.
Und weiter ging’s über Ullapool, vielfach auf Single Track Roads, auf der „NC500“ an der nördlichen Küste entlang bis kurz nach Thurso auf einen kleinen Stellplatz namens „Crofter’s Snug“. Da die Fähre zu den Orkney’s ab Scrabster ablegt, war dieser Platz ideal um am folgenden Morgen früh bei ziemlichem Wellengang nach Stromness zu schippern.
Auf Orkney angelangt ging’s die kurze Strecke nach Kirkwall, wo ich mich für 2 Nächte einrichtete. Zum Zeitvertreib fuhr ich anderntags zur Northside, begleitet von Regen, Graupel und nicht mehr als 4°. Dabei erhielt ich per SMS die Nachricht, dass aufgrund des vorausgesagten sehr stürmischen Wetters die Fährgesellschaft „Northlink Ferries“ ihren Betrieb teilweise einstellt. Ich entschied mich deshalb, dieses Jahr auf die weitere Schiffs-Reise zu den Shettland-Inseln zu verzichten und den einzigen noch möglichen Kurs zurück nach Scrabster zu buchen. Diese abendliche Überfahrt wird mir noch ein Weilchen im Gedächtnis bleiben; ohne „Stugeron“ hätte ich diese Sturm-Fahrt wohl kaum k…-frei überlebt …
Das schlussendliche Endziel meiner diesjährigen Britannien-Reise, Newcastle, vor Augen fuhr ich sodann in einzelnen Tages-Etappen mehr oder weniger der Küste entlang in Richtung Süden.
Auf den 01.04.26 buchte ich die Nacht-Fähre von Newcastle nach Amsterdam. Meine darauf folgende Weiterreise wird mich wie schon gewohnt wieder nach Skandinavien führen. Ein paar bebilderte Informationen hierzu dann im entsprechenden Bericht …